Wir kaufen den Hof!

Seit Projektbeginn 2012 wird am Hof Bergmann in solidarischer Gemeinschaft gelebt, gestaltet und das Grundstück in ein Gemeingut für Mensch und Natur verwandelt.

 

Jetzt bietet sich die einmalige Gelegenheit, diese gelebte Utopie und den offenen Gemeinschaftsgarten dauerhaft zu erhalten und zu sichern - und jede_r kann dabei helfen! Werde mit uns aktiv und ermögliche den Kauf des Hofes mit einer finanziellen Förderung als Investition in eine gerechtere, nachhaltigere und lebenswertere Zukunft für alle!

Wo wir stehen

Für den Kauf als Transformation des Hofes in ein Gemeineigentum sowie die notwendige denkmalkonforme Sanierung benötigen wir im ersten Schritt rund 900.000 Euro. Perspektivisch stehen weitere Modernisierungs- und Ausbauarbeiten an, sodass Gesamtkosten von 1,7 Millionen absehbar sind.

Dafür brauchen wir deine Unterstützung - Denn das geht nur gemeinsam!

Lasst uns gemeinsam den Hof Bergmann sichern. Schritt für Schritt - oder symbolisch: Fachwerkausfachung für Fachwerkausfachung, Gartenstück für Gartenstück. Ob in kleinen Etappen oder mit großen Sprüngen: Jeder Beitrag zählt und bringt uns dem Ziel näher.

Du möchtest den Hofkauf finanziell unterstützen? Auf unserer Unterstützen-Seite findest du alle Möglichkeiten dazu - von der klassischen Spende über eine Schenkgemeinschaft bis zum Direktkredit.

Warum wir den Hof Bergmann kaufen

Der Hof Bergmann steht zum Verkauf - und wir sehen dies als eine große Chance. Unsere Vision ist es, den Hof samt Gemeinschaftsgarten in Gemeineigentum zu transformieren. Wir folgen dabei klaren Prinzipien:

  • Häuser denen, die darin wohnen & Gärten denen, die sie nutzen
  • Gemeinwohl statt Spekulation und Profit
  • Raum für Biodiversität und Solidarität

Unser Partner: die Stiftung trias

Die Stiftung trias unterstützt uns bei der Umsetzung. Ihr Fokus auf Boden, Ökologie und gemeinschaftliches Wohnen passt perfekt zu unserem Projekt. Grund und Boden wird in ihren Besitz übergehen und via Erbbaurechtsvertrag an die Wohngemeinschaft verpachtet. So bleibt der Hof dauerhaft der Spekulation entzogen und die gemeinwohlorientierte Nutzung gewährleistet.

Über den ideellen Wert hinaus steht ein zentrales Ziel im Fokus: langfristig bezahlbarer Wohnraum. Je höher die über Spenden und Zustiftungen eingeworbenen Beträge, desto weniger muss die Stiftung ihrerseits auftreiben und einbringen. Da der zukünftige Pachtzins prozentual von dieser Beteiligung abhängt - und zwar unveränderbar für alle kommenden Generationen -, gilt es, diese Beteiligung möglichst gering zu halten. So soll sichergestellt werden, dass gutes Wohnen nicht vom individuellen Kapital abhängt, sondern solidarisch und für alle zugänglich bleibt.

Die Stiftung trias verwaltet alle Zustiftungen treuhänderisch. Sollte der Kauf wider Erwarten nicht zustande kommen, erhalten alle Unterstützer_innen ihr Geld zurück. Zudem stellt die Stiftung Zuwendungsbescheinigungen aus, die steuerlich absetzbar sind.

Weitere Infos findest du in der Treuhandvereinbarung sowie auf der Seite der Stiftung Trias.

Bochum steht hinter dem Hof Bergmann

Der Hof Bergmann erfährt seit Jahren breite Unterstützung, auch von prominenter Seite. Im Frühjahr 2024 wurde Johannes Tangen, Mitbegründer des Wohnprojekts, beispielsweise vom Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Gemeinschaftsgarten ausgezeichnet.

Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft und Kultur sprechen sich inzwischen deutlich für die Überführung des Hofes in Gemeineigentum aus. Sie unterstreichen damit die zentrale Rolle, die der Hof für die Biodiversität, die soziale Stadtentwicklung und das gemeinschaftliche Leben in Bochum spielt.

Die Unterstützungserklärung der Stadt Bochum kannst du hier einsehen.