Geschichte der Wohngmeinschaft

Wie wir zusammengefunden haben
Ganz am Anfang der Wohngemeinschaft standen verschiedene Gruppen mit dem Wunsch, Ideen und Projekte rund um Handwerk und Nachhaltigkeit auf einem eigenen Gelände umzusetzen. Manche wollten eine offene Werkstatt gründen, andere sich im Gartenbau oder in der Kunst engagieren. Nach teilweise jahrelanger Suche lernten wir uns schließlich kennen - wie der Zufall es so will - und entschlossen uns, gemeinsam in den Hof Bergmann zu ziehen.

Die Vorstellung, im historischen Hof mit den angrenzenden Flächen und der Wiese zu leben, erschien uns damals wie heute als großer Glücksgriff.
Was daraus gewachsen ist
Aus den verschiedenen Initiativen ist im Laufe der Jahre eine Lebensgemeinschaft geworden. Einige der ursprünglichen Ideen wurden verworfen oder verändert, andere fielen auf sehr guten Boden - wie der Gemeinschaftsgarten.
Durch diese Entstehungsgeschichte sind wir eine bewusst diverse Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die dennoch ähnliche Ziele in Sachen Nachhaltigkeit verfolgen. Wir sind zwischen Anfang zwanzig und Mitte dreißig und beschäftigen uns mit Themen von Gartenbau über Psychologie bis zum Bau von Elektrofahrzeugen. Einige von uns studieren, andere sind angestellt oder selbstständig.
Was uns verbindet: der Wunsch, als Lebensgemeinschaft hier zu wohnen, diesen Ort gemeinsam voranzubringen und viel durch praktisches Ausprobieren dazuzulernen.
Hofalltag
In regelmäßigen Abständen treffen wir uns im Plenum, um gemeinsam über die vergangenen und kommenden Ereignisse am Hof zu sprechen. Insbesondere im Sommer füllt sich das Haus, wenn viele Freunde, Bekannte und Familienmitglieder zu Besuch kommen. Auch an den Hoftagen sind immer viele willkommene Helferinnen und Helfer zu Gast.
Das bleiben allerdings Ausnahmen: Während sich im Gemeinschaftsgarten das öffentliche Leben abspielt, freuen wir uns darüber, das etwas außergewöhnliche Leben auf dieser grünen Insel hin und wieder auch im Privaten genießen zu können.
